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Hochschulbildung

Ziele

Erasmus+ soll die Ziele der europäischen Bildungsagenden unterstützen, die Modernisierung, Internationalisierung und qualitative Verbesserung des Hochschulbereichs in Europa voranzubringen, die internationalen Kompetenzen, die persönliche Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden stärken, die Attraktivität der EU als Studien- und Wissenschaftsstandort steigern und zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschulbildung in Drittländern beitragen.

Schließlich soll das Programm auch helfen, mehr bildungsbereichsübergreifende Brücken zu schlagen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungssektoren zu intensivieren.

Zielgruppen

Erasmus+ im Hochschulbereich fördert Studierende, Hochschulen, Hochschulpersonal und Partner aus dem nicht akademischen Bereich; darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Schulen, Betrieben, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Jugendverbänden unterstützt.

Leitaktionen im Hochschulbereich (dezentral)

Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen

Die bisherigen inner-europäischen Mobilitätsmaßnahmen für Studierende (Bachelor, Master, Doktorat) und das Hochschulpersonal (Lehraufenthalte, Weiterbildung) werden fortgeführt und durch eine Reihe neuer Maßnahmen ergänzt.

Neuerungen in Erasmus+:

  • Praktika sind bereits ab 2 Monate möglich und können während und nach Abschluss des Studiums gefördert werden.
  • Lehramtsassistenzen werden wie Praktika gefördert.
  • Studierende können jetzt mehrfach, in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) bis zu 12 Monate, gefördert werden.
  • Die Einführung der internationalen Dimension ermöglicht Studierenden und Hochschulpersonal ab 2015 Mobilität aus aller Welt in den europäischen Erasmus-Raum und umgekehrt.
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies ab Mitte 2015 mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.
  • Zur Verbesserung ihrer Fremdsprachenkompetenz werden den Studierenden für die fünf großen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) Online-Sprachkurse angeboten (www.erasmusplusols.eu).
  • Mobilitätsmaßnahmen können von einzelnen Hochschulen oder von Mobilitätskonsortien beantragt werden.

http://eu.daad.de/KA1

http://eu.daad.de/neu/info_studierende

Leitaktion 2: Partnerschaften von Organisationen, Einrichtungen und Initiativen zur Zusammenarbeit und Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren

Erstmals können auch im Hochschulbereich zwei- und dreijährige Strategische Partnerschaften beantragt werden. Die multilateralen europäischen Partnerschaften sind zwischen Hochschulen und mit Partnern aus dem nicht-akademischen Bereich möglich und tragen zur weiteren Internationalisierung und Öffnung der Hochschulen bei.

http://eu.daad.de/KA2

Leitaktion 3: Politikunterstützung

Diese Leitaktion wird im Wesentlichen von der Kommission selbst verwaltet und dient unter anderem der Unterstützung des Bologna-Prozesses, der Initiierung von bildungsbereichsübergreifenden Kooperationen und dem Politikdialog mit Drittländern. Welche Maßnahmen genau für die Hochschulen dafür über Ausschreibungen zugänglich sind, wird noch zu definieren sein.

http://eu.daad.de/KA3

Unterstützung und Beratung

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD unterstützt Sie bei Ihrer Antragstellung. Wir beantworten gerne Ihre Fragen zum Programmleitfaden und zum Antragsprozess. Nutzen Sie unsere kostenfreie Servicenummer 0800 2014 020 oder unser Kontaktformular.

Mehr Informationen auf der Website der NA im DAAD