Hochschulbildung

Ziele

Erasmus+ im Hochschulbereich soll die Ziele der europäischen Bildungsagenden unterstützen, die Modernisierung, Internationalisierung und qualitative Verbesserung des Hochschulbereichs in Europa voranzubringen, die internationalen Kompetenzen, die persönliche Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden stärken, die Attraktivität der EU als Studien- und Wissenschaftsstandort steigern und zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschulbildung in Drittländern beitragen.

Schließlich soll das Programm auch helfen, mehr bildungsbereichsübergreifende Brücken zu schlagen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungssektoren zu intensivieren.

Zielgruppen

Erasmus+ im Hochschulbereich fördert Studierende, Graduierte und Hochschulpersonal, Hochschulen,  und Partner aus dem nicht akademischen Bereich; darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Schulen, Betrieben, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Jugendverbänden unterstützt.

Leitaktionen im Hochschulbereich

Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen

Mobilitätsmaßnahmen sind Ursprung und Kern des Erasmus-Programms. Deutschen Hochschulen stehen für die Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Hochschulpersonal innerhalb und außerhalb Europas vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Durch die Einführung von Erasmus+ ab 2014 ergeben sich zudem viele zusätzliche Fördermöglickeiten:

Neuerungen in Erasmus+:

  • Studierende können jetzt mehrfach, in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) bis zu 12 Monate, gefördert werden.
  • Praktika sind bereits ab 2 Monate möglich und können während und nach Abschluss des Studiums gefördert werden.

  • Lehramtsassistenzen werden wie Praktika gefördert.

  • Die Einführung der Mobiltät mit Partnerländern (International Credit Mobility) ermöglicht Studierenden und Hochschulpersonal seit 2015 Mobilität aus aller Welt in den europäischen Erasmus-Raum und umgekehrt.

  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies seit Mitte 2015 mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun. Folgende Länder bieten diesen Service bisher an: Spanien, Frankreich, Großbritannien.

  • Zur Verbesserung ihrer Fremdsprachenkompetenz werden den Studierenden für die fünf großen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) Online-Sprachkurse angeboten (www.erasmusplusols.eu).

  • Mobilitätsmaßnahmen können von einzelnen Hochschulen oder von Mobilitätskonsortien beantragt werden.

> Mehr Informationen zur Förderung von Mobilität

> Mehr Informationen für Studierende und Graduierte

> Mehr Informationen für Hochschulpersonal

> Sie suchen Informationen zu Erasmus+ an Ihrer Hochschule?
Hier finden Sie Ihre Erasmus+ Hochschulkoordinatoren an Ihrem Studienstandort

Leitaktion 2: Partnerschaften von Organisationen, Einrichtungen und Initiativen zur Zusammenarbeit und Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren

Eine wichtige Komponente in der Internationalisierung von Hochschulen ist der Aufbau und die Umsetzung gemeinsamer strategischer Partnerschaften und Kooperationsprojekte. Erasmus+ bietet hierfür verschiedene Instrumente und Programmlinien an, mit denen Partnerschaften und Kooperationsprojekte gefördert werden können.

> Mehr Informationen zur Förderung von Hochschulkooperationen

Leitaktion 3: Politikunterstützung

Diese Leitaktion wird im Wesentlichen von der Kommission selbst verwaltet und dient unter anderem der Unterstützung des Bologna-Prozesses, der Initiierung von bildungsbereichsübergreifenden Kooperationen und dem Politikdialog mit Drittländern. Welche Maßnahmen genau für die Hochschulen dafür über Ausschreibungen zugänglich sind, wird noch zu definieren sein.

> Mehr Informationen zur Erasmus+ Politikunterstützung

Unterstützung und Beratung

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD unterstützt Sie bei Ihrer Antragstellung. Wir beantworten gerne Ihre Fragen zum Programmleitfaden und zum Antragsprozess. Nutzen Sie unsere kostenfreie Servicenummer 0800 2014 020 oder unser Kontaktformular.

> Mehr Informationen auf der Website der NA im DAAD