Publikation: Wie wirkt Erasmus+ JUGEND IN AKTION?

Jugend

Lernen, sich engagieren, gestalten in Europa: Europäische Begegnungen und pädagogisch begleitende Lernprozesse sind – gerade wegen ihrer positiven Wirkungen auf Teilnehmende – notwendiger denn je. Eine neue Publikation von JUGEND für Europa zeigt, welche Effekte diese Maßnahmen entwickeln können. Und beantwortet die Frage, warum Erasmus+ JUGEND IN AKTION als non formales Bildungsprogramm so wichtig ist

2014 startete Erasmus+, das große EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Für das europäische Jugendprogramm JUGEND IN AKTION begann eine neue Epoche. Das bislang eigenständige Programm erhielt – nach hartem Kampf – ein eigenständiges Kapitel im neuen EU-Programm mit einer gesicherten Förderlinie.

Die Anfänge waren holprig, nun lässt sich aber konstatieren: JUGEND IN AKTION wirkt in Erasmus+ überzeugend weiter. Die Ergebnisse der nationalen sowie der europäischen Zwischenevaluierung belegen eindeutig den bildungs- und jugendpolitischen Mehrwert, den der Jugendbereich für das Erasmus+ Programm darstellt.

Wirkungen auf allen Ebenen

Auf der individuellen Ebene fördert Erasmus+ JUGEND IN AKTION bei den teilnehmenden Jugendlichen interkulturelle Verständigung, Fremdsprachenkompetenz, Eigeninitiative, Teamfähigkeit, die Bereitschaft zu europäischem Engagement und vieles mehr. An einem Projekt aus Erasmus+ JUGEND IN AKTION teilzunehmen, weitet den eigenen Blick.

Viele Jugendprojekte widmen sich zeitnah aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Umgang mit Geflüchteten und Migranten, der Jugendarbeitslosigkeit oder der Umweltproblematik. In der Beschäftigung mit diesen Themen sensibilisieren die Projekte die Jugendlichen für die europäischen Werte. Gleichberechtigung, Solidarität und Vielfalt werden praktisch gelebt.

98% der Teilnehmenden in Erasmus+ JUGEND IN AKTION empfehlen auch anderen, am Programm mitzumachen. Und auch auf Organisationsebene sind die positiven Wirkungen beeindruckend. Das Programm ermöglicht es der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, sich europäischer auszurichten.

Fit für die Zukunft machen

All dies stimmt glücklich. Doch zur Wahrheit gehört, dass in der derzeitigen Förderperiode viele gute Projekte abgelehnt werden müssen. 40% der Anträge in Erasmus+ werden im Jugendbereich gestellt. Dem stehen aber lediglich 10% der Mittel gegenüber.

Für die Zukunft von Erasmus+ nach 2020 muss es darum gehen, das Budget für ein weiterhin eigenständiges Jugendkapitel angemessen zu erhöhen. Nur so können mehr junge Menschen vom Programm profitieren und nachhaltigere systemische Wirkungen erzielt werden.

Link: Die Publikation "Wie wirkt Erasmus+ JUGEND IN AKTION?" können Sie hier herunterladen und bestellen...

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Weiterführende Informationen

Link: Erfahren Sie mehr zu den Wirkungen des Programms...