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Großes Interesse an Europäischer Lehrerfortbildung

Schulbildung

Mit 630 Anträgen für Fortbildungsprojekte wurden bei der Leitaktion 1 im EU-Programm Erasmus+ alle Erwartungen übertroffen. Erasmus+ Schulpartnerschaften mit Leitaktion 2 können noch bis 21. März 2019 beantragt werden.

630 Anträge auf europäische Lehrerfortbildungen mit Erasmus+ wurden 2019 beim PAD gestellt. Europäische Schulpartnerschaften (Leitaktion 2) können noch beantragt werden.

"Alle Lehrkräfte, die Kurse in Europa besuchen, an Partnerschulen hospitieren und dort die Gelegenheit haben, andere Lehr- und Unterrichtsmethoden kennenzulernen und sich mit europäischen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, kommen sehr motiviert zurück. Sie tragen ihren Enthusiasmus in die Schule und ihren Unterricht, und geben dies an ihre Schülerinnen und ihre Schüler weiter", so Thomas Spielkamp, Leiter der Nationalen Agentur für EU-Programme im Schulbereich beim PAD in Bonn.

Im Rahmen der Leitaktion 1 des Programms Erasmus+ (Mobilität von Schulpersonal)  fördert die Europäische Union die Fortbildung von Lehrkräften und pädagogischem Personal in Europa. Zum Ablauf der Antragsfrist ist ein sehr gutes Ergebnis zu verzeichnen: Den PAD haben insgesamt 630 Anträge mit einem Antragsvolumen von ca. 16 Millionen Euro erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Zuwachs der Anträge um rund 20 Prozent. Erfreulicherweise nahm auch die Zahl der so genannten Mobilitätskonsortien zu. So profitieren viele Einrichtungen der Lehrerfort- und -weiterbildung der Länder sowie die öffentliche Schulverwaltung von den EU-Mitteln, die die europäische Lehrerfortbildung fördern. Die Antragsteller erfahren bis Ende Mai, ob sie eine Förderung von der EU erhalten.

Alle bewilligten Erasmus+ Projekte der vorhergehenden Antragsrunden sind hier auf der Website aufgelistet.

Nächster Termin für europäisch engagierte Schulen ist jetzt der 21. März 2019. Bis zu diesem Datum können Sie einen Online-Antrag auf Förderung einer Erasmus+ Schulpartnerschaft stellen, die europäische Projektarbeit und Begegnungen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ermöglicht.