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Jetzt bewerben: JAN-AMOS-COMENIUS-PREIS für hervorragenden Unterricht über die Europäische Union

Schulbildung

Auch deutsche Schulen können sich noch bis 6. Februar 2020 für den mit 8.000 Euro dotierten Jan-Amos-Comenius-Preis bewerben. Teilnahmebedingung ist die Umsetzung bewährter pädagogischer Formate zur Wissensvermittlung über die Europäische Union.

 

Obwohl junge Menschen aus verschiedenen Quellen Informationen über die Europäische Union erhalten, entscheidet sich trotzdem vor allem in den Schulen, was junge Europäerinnen und Europäer lernen. Hier kann das so wichtige Bewusstsein über die Europäische Union und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt werden.
Aus diesem Grund hat das Europäische Parlament den „Jan-Amos-Comenius-Preis für hervorragenden Unterricht über die Europäische Union“ vorgeschlagen. Mit dem Preis soll die Arbeit von Schulen unterstützt, belohnt, anerkannt und sichtbar gemacht werden, die:

  • Schülerinnen und Schüler so unterstützen, dass sie dazu inspiriert werden, sich ein grundlegendes Wissen und Verständnis über die Europäische Union anzueignen: ihre Geschichte; ihre Grundwerte und Ziele; ihre Maßnahmen und ihre Politiken; die Funktionsweise ihrer Institutionen und Entscheidungsfindungsprozesse;
  • Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, sich kritisch mit der europäischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie mit den Vorteilen und Herausforderungen der Europäischen Union auseinanderzusetzen;
  • die Motivation der Schülerinnen und Schüler stärkt, an den demokratischen Prozessen teilzunehmen, welche die Zukunft der Europäischen Union und ihr Engagement für ihre Grundwerte gestalten.


Mit diesem Preis sollen bewährte Methoden für den Unterricht über die Europäische Union aus jedem EU-Mitgliedstaat ermittelt und ausgezeichnet werden. Diese erfolgreichen Verfahren werden durch den Preis bekanntgemacht, weiter verbreitet und als Beispiele für Schulen in demselben Mitgliedstaat und darüber hinaus genutzt.
Zu diesem Zweck werden in diesem Wettbewerb bis zu achtundzwanzig Preise in Höhe von je 8000 EUR vergeben, jeweils ein Preis pro EU-Mitgliedstaat.  
Ausgezeichnet werden Schulen, die ansprechende und wirksame Methoden anwenden, um das Wissen und das Verständnis ihrer Schülerinnen und Schüler über die EU zu erweitern. Solche Ansätze sind z. B.:

  • Aktivitäten, in deren Rahmen die Schülerinnen und Schüler die europäische Zusammenarbeit erleben können;
  • aktive und partizipative Lehrmethoden;
  • gut in den Lehrplan integrierte Aktivitäten mit Verknüpfung zu verschiedenen Themenbereichen und anderen außerschulischen Aktivitäten;
  • Aktivitäten, die auch die breitere Schulgemeinschaft erreichen.
  • Aktivitäten, die regelmäßig organisiert werden und das kontinuierliche Engagement der Schule für die inspirierende Vermittlung von Wissen über die Europäische Union zeigen.

Weitere Informationen finden Sie hier.