Start ins neue Schuljahr mit Erasmus+

Die Vorbereitungen für die Antragsrunde 2019 laufen. Mehr Fördermittel und vereinfachte Verfahren machen das EU-Programm für Schulen und Kindertagesstätten zusätzlich attraktiv.

Zu Beginn eines neuen Schuljahres stehen viele Planungen und Wünsche: Fortbildungen für das Lehrerkollegium, Onlineprojekte, internationale Vernetzung und Schulpartnerschaften  – aber für solche Maßnahmen benötigen Schulen finanzielle Ressourcen. Das EU-Programm Erasmus+ bietet mit seinen beiden Leitaktionen attraktive Möglichkeiten, Ideen umzusetzen und Projekte zu finanzieren. Ein neues Faltblatt des PAD zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie Schulen Erasmus+ für sich sinnvoll nutzen können.

"Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in Europa ermöglicht es uns, neue Wege für Herausforderungen in unserem Schulalltag zu finden", berichtet Wolfgang Janus, Schulleiter der Don-Bosco-Schule Lippstadt, einer Förderschule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung. Im Rahmen der Leitaktion 1 besuchten er und sein Kollegium eine Partnerschule in Wales, um sich Anregungen für den Einsatz digitaler Medien beim Unterrichten autistischer Schulkinder zu holen.

Fördermittel der Leitaktion 2 ermöglichen Schulen Strategische Partnerschaften und damit den projektbezogenen Austausch mit anderen Bildungseinrichtungen in ganz Europa. Dr. Jürgen Braun kann so seinen Unterricht in Biologie, Chemie und Biotechnik besonders innovativ gestalten: "Zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Staaten forschen wir über erneuerbare Energien und entwickeln neuartige Lernmaterialien. Damit schaffen wir etwas, was die einzelne Schule niemals erreichen könnte."

Für die Antragsrunde im Frühjahr 2019 sind die Bedingungen besonders günstig: Um junge Menschen wieder für Europa zu begeistern und ihnen interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen, stehen mehr als 40 Millionen Euro für Fortbildungen und Partnerschaftsprojekte im Schulbereich bereit.

Zum neuen Onlinefaltblatt für die Erasmus+ Antragsrunde 2019

Mehr Informationen zu Erasmus+ auf der Website des PAD