Verband Freier Berufe NRW setzt sich für Erasmus+-Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung ein

Auszubildende in den Branchen der Freien Berufe nehmen bisher nur selten am Programm Erasmus+ teil. Der Verband Freier Berufe NRW möchte dies langfristig ändern.

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Auszubildende in den Branchen der Freien Berufe nehmen bisher nur selten am Programm Erasmus+ Mobilität in der Berufsbildung teil. So nutzen z. B. die Medizinischen Fachangestellten, Pharmazeutisch-Kaufmännischen Assistentinnen und Assistenten oder auch Steuerfachangestellten bisher kaum die Möglichkeit, während der Ausbildung im europäischen Ausland zu lernen. Der Verband Freier Berufe NRW möchte dies langfristig ändern und nimmt daher das Thema „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung“ stärker in den Fokus. Dazu lud er am 7. November 2019 seine Mitglieder zur Erasmus+- Konferenz in Düsseldorf ein.

Der Verband Freier Berufe NRW vertritt als Dachorganisation 35 Kammern und Verbände der Freien Berufe in NRW, darunter Apotheker/-innen, Ärztinnen und Ärzte, Ingenieurinnen und Ingenieure , Notarinnen und Notare, Anwältinnen und Anwälte sowie Steuerberater/-innen und Wirtschaftsprüfer/-innen. Ziel der Auftaktveranstaltung war es, die überwiegend aus Kammern und Verbänden der Freien Berufe stammenden Gäste über die Förderung von Auslandsaufenthalten im Programm Erasmus+ zu informieren und gemeinsam Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Implementierung von Auslandsaufenthalten mit Erasmus+ zu erörtern. Ebenso ging es darum, das Bewusstsein für den Mehrwert von beruflichen Auslandsaufenthalten für Auszubildende zu stärken. So möchte der Verband langfristig dazu beitragen, dass sich die Freien Berufe stärker am Programm Erasmus+ beteiligen und ihren Auszubildenden mit einem Auslandsaufenthalt neue Formen der Qualifikation bieten.

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