Zentraler Aufruf der EU-Kommission: Die europäische Jugend vereint

Jugend

Junge Menschen, die sich an Mobilitätsaktivitäten unter Erasmus+ beteiligen, sind einflussreiche Botschafter/-innen des europäischen Projekts. Sie können Brücken quer über den gesamten Kontinent bauen und andere mit ihrer Europa-Erfahrung inspirieren. Um dies zu fördern, hat die EU-Kommission die Initiative "Die europäische Jugend vereint" ins Leben gerufen und einen europaweiten Projektaufruf gestartet.

Mit den Projekten im Rahmen der Initiative "Die europäische Jugend vereint" sollen Netzwerke zur Förderung regionaler Partner­schaften errichtet und in enger Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus ganz Europa umgesetzt werden. Die Netzwerke sollen helfen, Begegnungen sowie Ausbildungs­förderung (z.B. für Jugendleiter) zu organisieren. Jungen Menschen soll zudem ermöglicht werden, selbst gemeinsame Projekte ins Leben zu rufen.

Inhaltlich knüpft die Initiative an die Ergebnisse des Projekts "Ein neues Leitmotiv für Europa" der EU-Kommission an. Dieses hatte zum Ziel herauszufinden, wie nach Meinung der jungen Menschen die künftigen Prioritäten der EU im Hinblick auf die Jugend aussehen sollten.

Weitere Informationen sowie die Ergebnisse des Projekts "Ein neues Leitmotiv für Europa" sind hier veröffentlicht.

Förderfähige Maßnahmen

Maßnahmen, die unter dem zentralen Aufruf zur Initiative "Die europäische Jugend vereint" gefördert werden, müssen mindestens fünf Jugendorganisationen aus fünf verschiedenen förderfähigen Ländern umfassen. Im Rahmen der Initiative sollen europäische Jugendliche aus ganz Europa (aus dem Osten, Westen, Norden und Süden) zusammengebracht werden.

Die förderfähigen Aktivitäten sind vielfältig. Es können sein:

  • Mobilitätsaktivitäten, einschließlich groß angelegter Jugendbegegnungen,
  • Aktivitäten, die jungen Menschen den Zugang zu und die Teilhabe an der EU-Politikagenda erleichtern,
  • Netzwerkbildung und Partnerschaften mit anderen Jugendorganisationen,
  • Teilnahme an Sitzungen oder Seminaren mit anderen Interessenträgern und/oder politischen Entscheidungsträgern.

Die thematischen Prioritäten sind:

  • eine aktive Bürgerbeteiligung,
  • der Aufbau von Netzwerken,
  • europäische Werte und Uni­onsbürgerschaft,
  • demokratische Teilhabe,
  • demokratische Widerstandsfähigkeit und
  • soziale Inklusion.

Förderbedingungen und Kontakt

Den gesamten Aufruf, das elektronische Antragsformular sowie alle weiteren relevanten Informationen finden Sie auf der Seite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Insgesamt stehen für die Finanzierung von Projekten im Rahmen dieses Aufrufs fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung pro Projekt beträgt mindestens 100.000 Euro und höchstens 500.000 Euro. Sie ist auf einen Kofinanzierungssatz von höchstens 80% der gesamten förderfähigen Projektkosten begrenzt.

Anträge sind bis zum 25.05.2018, 12:00 Uhr, online einzureichen.

Bei Fragen zum Aufruf wenden Sie sich bitte an EACEA-YOUTH@ec.europa.eu

(JUGEND für Europa / Quelle: Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur)