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Ziele des Programms

Das Ziel von Erasmus+ ist es, 

  • unsere europäischen Werte zu stärken, 

  • unsere Gesellschaft inklusiver und grüner zu gestalten und 

  • uns gut auf eine digitale Zukunft vorzubereiten. 

Die Europäische Union macht mit Erasmus+ Auslandsaufenthalte für verschiedene Zielgruppen möglich. Das Programm unterstützt Menschen in Europa dabei, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Stärker in den Fokus gerückt sind benachteiligte Menschen: Ihnen soll der Zugang zum Programm erleichtert werden. Erasmus+ will allen Menschen, unabhängig vom Alter, sozialem oder wirtschaftlichem Hintergrund, die gleichen Chancen bieten.
Erasmus+ unterstützt insbesondere die Vernetzung und Internationalisierung. Die Länder, die am Programm teilnehmen, können Erasmus+ nutzen, um im Bereich Bildung zusammen zu arbeiten, sich auszutauschen und ihre Bildungssysteme zu modernisieren. 

Was ist in Erasmus+ in der Berufsbildung möglich?

Auslandsaufenthalte zum Lernen in Europa

  • Für Azubis und Berufsschüler/-innen: Erasmus+ Mobilität macht's möglich! Das Programm Erasmus+ bietet jungen Menschen in der Erstausbildung die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in Europa zu absolvieren.  

  • Für Lehrkräfte und Ausbilder/-innen in der Berufsbildung: Eine gute Ausildung erfordert qualifiziertes Bildungspersonal. Deshalb können in Erasmus+ Einrichtungen der Berufsildung ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich im europäischen Ausland weiterzubilden. Möglich sind Job-Shadowings, Hospitationen, Lehr- und Schulungsaktivitäten sowie Weiterbildungen.

Zwei Zugänge führen Sie zu den Fördermitteln für Lernmobilität: Die Akkreditierung und die Kurzzeitprojekte.

  • Akkreditierung – Ihre Mitgliedschaft im Erasmus+-Programm: Die Akkreditierung ist wie eine dauerhafte Mitgliedschaft – der optimale Weg in Erasmus+! Damit können Sie als Einrichtung der Berufsbildung langfristig und sicher Auslandsaufenthalte für Ihre Azubis oder Berufsschüler/-innen und Ihr Bildungspersonal einplanen. 

  • Kurzzeitprojekte – ein guter Einstieg in Erasmus+: Kurzzeitprojekte sind kleinere Mobilitätprojekte, die auf eine kurze Dauer angelegt sind. Dies ist eine gute Option für Einrichtungen, die erste Erfahrungen mit dem Programm Erasmus+ sammeln oder nur eine begrenzte Anzahl von Auslandsaufenthalten organisieren möchten. 

Mehr erfahren auf na-bibb.de: Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung

Partnerschaften zur europäischen Zusammenarbeit

Erasmus+ ist offen für kleine und große, erfahrene und unerfahrene Einrichtungen. Schaffen Sie einen Perspektivwechsel in der Berufsbildung: Arbeiten Sie mit europäischen Partnereinrichtungen zusammen, organisieren Sie ein Projekt!

Zwei Projektformate ermöglichen es Ihnen, eine Partnerschaft an den Start zu bringen: kleinere Partnerschaften und Kooperationsprojekte

  • Kleinere Partnerschaften – das ideale Projektformat für kleine oder wenig erfahrene Einrichtungen: Eine kleinere Partnerschaft ist ein Projekt zur europäischen Zusammenarbeit mit einer relativ kurzen Laufzeit und entsprechend kleineren Förderbeträgen. Daher ist auch der Verwaltungsaufwand geringer. Ideal für Neue im Programm! Bereits mit nur einem Partner aus einem anderen Land, das an Erasmus+ teilnimmt, können Sie ein Projekt beantragen! 
  • Kooperationspartnerschaften – für größere Projekte in der Berufsbildung: Sie planen ein komplexeres Projekt? Dafür gibt es die Kooperationspartnerschaften. Hier machen mindestens drei Einrichtungen aus drei Ländern, die an Erasmus+ teilnehmen, mit. In den Kooperationspartnerschaften liegt der Fokus der Zusammenarbeit vor allem darauf, innovative Bildungsmaterialien und –methoden für die Praxis zu entwickeln. Idealerweise leisten die Ergebnisse einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungssysteme. 

Mehr erfahren auf na-bibb.de:

Zentrale Aktionen: Bildung in Europa voranbringen

Zentrale Aktionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zentral durch die Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA) umgesetzt werden. 

Mehr erfahren Sie dazu auf na-bibb.de

Unterstützung und Beratung

Die NA beim BIBB (Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung) ist Ihre Ansprechpartnerin für Erasmus+ in der Berufsbildung

Sie haben Fragen?

Erasmus+ ist ein vielfältiges Programm. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, den richtigen Weg ins Programm zu finden. 
Fon: 0228 107 1608
Mo | Di | Mi | Fr: 09:30-12:00 Uhr
Do: 13:00-15:00 Uhr
na(at)bibb.de

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